Botchkov Group - russian spirit /cdArt.-Nr. A 5006
CD out now !
1. Erste Pressestimmen (JazzPodium, JazzThing, JazzZeitung) 2. Biografische Notizen 3. Links 4. Kontakt 1. Erste Pressestimmen zur CD: "Der russische Saxophonist und Komponist Evgueni Botchkov hat eine neue Musiktheorie entwickelt, die auf einer 10-Ton-Skala basiert. Vielleicht liegt es daran, dass Titel wie "I'm crazy", "The clock" und "I like it" so komplex, so atmosphärisch dicht klingen? Vielleicht resultiert diese nahezu schlafwandlerischre Sicherheit im Zusammenspiel der Musiker aber auch auf einer Seelenverwandtschaft? Auch sein Bruder Sergej Botchkov, E-Bass, ist von der russischen Musiktradition geprägt. Mit dem Pianisten Ulrich Boss verweben sie traditionelle russische Melodien mit ihren ganz spezifischen Ostinato-Figuren mit harmonischen und melodischen Strukturen der Neuen Musik. Auch die typische russische Bildersprache lässt sich in den Titeln ihrer Debüt-CD nachweisen. Jede Komposition erzählt eine Geschichte voller kognitiver und emotionaler Höhen und Tiefen, voller überraschender Wendungen. Eine gute Idee, die kompositorischen und spielerischen Feinheiten der Titel "I'm crazy" und "I like it" in zwei "extended versions" noch einmal aufzugreifen und auszubauen." (Rainer Bratfisch in JazzPodium April 2012) ---------- "Weggehen und ankommen bestimmen die Biografien der beiden Botchkov-Brüder. Evgueni, der ältere und Saxofonist, kam vor gut zehn Jahren aus Moskau nach Weimar, wo er seine umfangreichen Studien fortsetzte. 2006 kam dann auch der Bassist Sergey, um zu bleiben. An der Franz-Liszt-Hochschule der thüringischen Klassikerstadt lernten sie den niedersächsischen Pianisten Ulrich Boss kennen und formierten mit ihm dieses schlagzeuglose Trio, das nun eine wirklich verblüffende Debüt-CD vorlegt. Alle sieben Kompositionen, von denen zwei in erweiterten Fassungen wiederholt werden am Ende der Einspielung, stammen von Evgueni Botchkov. Tatsächlich ist der kompositorische Anteil an dieser kammermusikalisch zupackenden Musik ein ausgesprochen hoher. Russische Volksmusik und auch die moderne Klassik heimatlicher Provenienz werden ausgefuchst dem Improvisatorischen des Jazz hinterlegt. Ausgedehnte Ostinatopassagen von schwerem und doch beweglichem Tenorsaxofon mit dem Piano oder quirlige Verschränkungen beider sind von hoher Finesse, dahinter gießt der grummelnde E-Bass Öl in diese Maschine. Eine dezidiert unamerikanische Musikform ergibt das, die unverkopft, kurzweilig und mit dizipliniert dem Konzept zugeordneter Virtuosität besticht. Man wünscht ihr ein herzliches Willkommen - nun in Köln - nach den Abschieden." (Ulrich Steinmetzger in JAZZTHING No. 93) ---------- "Vor knapp 100 Jahren bildeten russische Emigranten Kulturinseln ex patria in Europa.Nach historischer Unterbrechung könnte Evgueni Botchkov diese Linie in postsowjetischer Ära forstsetzten, denn seit 2001 lebt er in Deutschland, wo er den "Russian Spirit" in ein eigenes Jazzkonzept einfließen lässt. Folk-Elemente kommen da, "Shugu Shugu" in einem Klavier-Arpeggio von Ulrich Boss und verbinden sich mit Elektrobass-Flageoletts von Sergey Botchkov sowie hymnischem Tenorsax-Solo von Evgueni Botchkov zu polyphoner Struktur. Eine Methode, die auch umgekehrt in "My Russion Soul" verwendet wird, indem aus einem Motiv in extremen Intervallsprüngen ein typisch russisches Folkzitat wächst und mit rhythmischen Akzentverschiebungen kollektiv verfremdet wird. Auch Imitationen technischer Vorgänge werden bei "The Clock" so gedreht, dass sich daraus Accelerando Swing entwickelt. Effektive Rollenverteilung ist in diesen manchmal impulsiven Klangexkursionen wesentlich. Einflüsse Neuer Musik modifiziert Evgueni Botchkov ironisch in "I'm Crazy", denn der kompositorische Kern wird zum Offbeat gedrängt. Solche Progressionen sind kennzeichnend für dieses Trio, das zudem ohne Perkussion komplexen Geweben aus notierten und improvisierten Partien individuelle Signaturen gibt. Der Anschluss an gewisse Exiltraditionen ist bei diesem ästhetisch ambitionierten Jazzidiom offenbar und stilistisch gelungen." (Hans-Dieter Grünefeld in Jazzzeitung April/Mai 2012) ---------- 2. Biografische Notizen: Der seit Oktober 2011 in Köln lebende Saxophonist und Komponist Evgueni Botchkov gehört zu einer Generation, die einst an der Wende zweier Epochen stand, der sowjetischen und der postsowjetischen. Die umstürzenden Ereignisse jener Jahre bewegten Evgueni zur Ausreise, in deren Folge er sich 2001 in Weimar wiederfand. Dort lernte er den Pianisten Ulrich Boss kennen. Fünf Jahre später führte das Schicksal auch den Bruder von Evgueni, Sergey Botchkov, in das thüringische Städtchen. 2007 begann die sehr intensive Zusammenarbeit der drei Musiker, die von musikalischen Experimenten sowie einer unermüdlichen Suche nach eigenem Stil begleitet war. Als Ergebnis dieser schöpferischen Arbeit der Botchkov Group erscheint nun das vorliegende Album „Russian Spirit“. ---------- 3. Links: http://botchkov.net (zu Evgueni Botchkov) www.nrwvertrieb.de (Vertrieb für den Fachhandel in Deutschland) ---------- 4. Kontakt: Promotion: Uli Kirchhofer / Tel. 0221 8018964 / u.k.promotion@t-online.de Label: A Jazz / Tel. 03841 3035305 / info@nrw-jazz.de
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