Travail Sonique - traces /CDArt.-Nr. AO-CD 3006
Pressestimmen zu ‚Traces‘:
„Hier erwartet uns keine anstrengende „Klang Arbeit“, sondern ein eher unbeschwerter Spaziergang durch die musikalischen Klangwelten von vier talentierten Aachener Musikern, die uns scheinbar federleicht durch weitgehend unbekanntes Terrain führen. Stimmungsvolle Balladen wechseln sich ab mit rockigen Up Tempo Passagen (trace of the tigress). Vielfalt und Virtuosität setzen sich wohltuend von der weichgespülten Bedeutungslosigkeit des augenblicklichen Mainstreams ab. Versuchen Sie selbst, sich eine Welt ohne Worte vorzustellen, eine Welt, die vor allem von Hörerfahrungen bestimmt wird, von Musik und Klang. Keine Texte, keine innere Zwiesprache der Worte, kein gesprochenes Wort, keine Beschreibungen. Dann sind sie angekommen in der Klangwelt von Travail Sonique.“ (Klenkes) "Wie eine Kugel im Flipperautomaten zucken kleine Klangsegmente von einem Extrem ins nächste: „Catch Me If You Can“ provoziert die Band Travail Sonique. Denn ihre Musik entzieht sich bekannten Normen. Wuchtiger Punk Jazz und Bluegrass-Gitarrenakkorde, freie Improvisationen und kindliche Mundharmonikatöne prallen ohne Übergang aneinander. Und doch verbirgt sich in dieser scheinbaren Anarchie ein Konzept, nämlich „Urbane Schönheit“ in knisternden Widersprüchen zu erfassen. Brachial werden kantige Motive in eine aggressive Motorik gepresst. Und dann stolziert ein knarziges Sax als „Tigress Lady“ über den Bürgersteig, um sich einige Momente später in eine elegant swingende Latin-Lady zu verwandeln. Solche radikalen Kontraste inszenieren Urban Elsässer (g), Markus Proske (e-b), Yann Le Roux (dr) und Gitta Schäfer (saxes) mit absurdem Witz und schriller Perfektion.“ (Music Manual) "Aus Aachen stammt das Quartett (g/b/dr) um Saxophonistin Gitta Schäfer. Bei „studierten“ Jazzern ist ja oft Vorsicht geboten, doch Travail Sonique machen ihrem Namen alle Ehre und arbeiten sich wirklich am Klang ab. Was beginnt wie ein Abend in Downtown NYC entwickelt sich zu manchmal spröden, aber immer sehr konzentrierten Exkursionen in die Möglichkeiten der Instrumente. Elektronik spielt (praktisch) keine Rolle (was angesichts der Vielzahl an redundanten diesbezüglichen Veröffentlichungen überaus erfreulich ist), wir reden hier von Jazz im altehrwürdigen Sinne. Wer den Sound der Knitting Factory mag, sollte das hier probieren (auch wenn das Leben in AC natürlich etwas sanfter und beschaulicher ist)." (Westzeit)
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